Der Verantwortungsbereich eines Elektromonteurs erstreckt sich oft auf unterschiedliche Ebenen. Seine Aufgabe ist es unter anderem, dafür zu sorgen, dass – zum Beispiel im Rahmen einer Veranstaltung – Bühnen, Musikanlagen und Co. mit Strom versorgt werden.
Kommt es in diesen und ähnlichen Bereichen zu einem Defekt, zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, einen Experten zur Stelle zu wissen. Wenn Du Dich für Elektronik und die verschiedenen Aufgabenbereiche, mit denen Elektromonteure betraut werden, identifizieren kannst, erfährst Du bei uns alles was Du wissen musst. Hast Du Dich in der Vergangenheit vielleicht gefragt, wie hoch das Gehalt eines Elektromonteurs ist? Und welche Voraussetzungen nötig sind, um in diesem Bereich Fuss zu fassen.
Was macht ein Elektromonteur?
Die Hauptaufgabenbereiche eines Elektromonteurs umfassen das Installieren und Befestigen von Anlagen aus den Bereichen:
- Beleuchtungstechnik
- Steuerungstechnik
- Meldesicherheitstechnik
- Energietechnik.
So sind Elektromonteure dafür verantwortlich, die Oberleitungen von Strassenbahnen zu kontrollieren (und bei Bedarf zu reparieren), Blitzableiter zu installieren und verschiedene Wartungsarbeiten vorzunehmen.
Wie umfangreich ihr Berufsalltag ist, zeigt sich daran, dass Elektromonteure in der Regel mit allen Aufgaben betraut werden, die mit dem Bereich der Montage verbunden sind. Hierzu gehört es unter anderem, dafür zu sorgen, dass alle Werkzeuge immer zur Verfügung stehen, Verteilertafeln zu installieren und verschiedene Bauteile herzustellen.
Zudem gelten Elektromonteure für viele als erste Ansprechpartner, wenn technische Anlagen einen Defekt aufweisen.
Aufgrund der Tatsache, dass sich diese (und die dazugehörige Technik) kontinuierlich weiterentwickelt wird, ist es für Elektromonteure umso wichtiger, sich ebenfalls in regelmässigen Abständen weiterzubilden. Somit stellst Du in diesem Beruf sicher, dass Du dazu in der Lage bist, die hohen Erwartungen, die an Dich gestellt werden, zu erfüllen.
Elektromonteur: Wie sieht das Berufsbild aus?
Der Berufsalltag eines Elektromonteurs erfordert eine genaue Planung der verschiedenen Einsätze und Arbeitsbereiche. Immerhin wirst Du in diesem Job nicht nur in einer Werkstatt arbeiten, sondern etliche Stunden in der Woche beim Kunden verbringen. An- und Abfahrt, die Vorbereitung auf einen bestimmten Auftrag und das immer wieder neue Einarbeiten in die entsprechenden Gegebenheiten kostet Zeit.
Daher ist es für die Arbeit als Elektromonteur wichtig, nicht den Überblick zu verlieren. Genau das kann sich hin und wieder zu einer echten Herausforderung entwickeln. Denn: Obwohl sich der Alltag eines Elektromonteurs so gut wie immer auf Anlagen aus unterschiedlichen Bereichen bezieht, ist jeden Auftrag anders. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass es als Experte aus dem jeweiligen Bereich an Dir liegt, einzuschätzen, ob Du zum Beispiel auf Ersatzteile „von der Stange“ zurückgreifen kannst oder ob es gegebenenfalls nötig wird, ein Element selbst anzufertigen.
Trotz allem fachlichen Know-How, das Du als ausgebildeter Elektromonteur zweifelsohne mitbringst, musst Du Deine Arbeit am Ende noch einmal kontrollieren. Denn besonders wichtig ist es, den Aspekt der Sicherheit nicht zu vernachlässigen. Doch keine Sorge! Moderne Messgeräte sorgen dafür, dass besagte Checks nicht mehr Zeit als nötig in Anspruch nehmen.
In Bezug auf die Arbeitszeiten von Elektromonteuren gibt es ebenfalls keine Standards. Wann Du Deine Tätigkeit aufnimmst und wann Du sie beendest, ist in der Regel von dem Betrieb, in dem Du arbeitest, abhängig. Aufgrund der Tatsache, dass das Beheben mancher Defekte oft nicht warten kann, bieten viele Unternehmen aus diesem Bereich einem Bereitschaftsdienst an, der 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche verfügbar ist. Dementsprechend könnte es durchaus sein, dass Du in der Nacht arbeitest, um Kunden möglichst schnell weiterhelfen zu können.
Wer sich mit dem Berufsbild des Elektromonteurs beschäftigt, sollte sich zu guter Letzt auch mit den Arbeitsbedingungen auseinandersetzen. Aufgrund der Tatsache, dass Du als Elektromonteur mit Strom arbeitest, solltest Du mit Hinblick auf Schutzkleidung keine Kompromisse eingehen. Je nachdem, mit welchem Auftrag Du genau betraut wirst, ist es unter anderem zum Beispiel vorgeschrieben, auf einen Helm zu setzen.
Aber in welchen Bereichen spielt Elektromontage überhaupt eine wichtige Rolle? Die meisten Elektromonteure dürften in Unternehmen arbeiten, die sich auf die Energieversorgung beziehungsweise auf die Elektroinstallation fokussiert haben. Weitere typische Arbeitgeber für Elektromonteure sind zum Beispiel Unternehmen, die verschiedene Bauteile für Elektroanlagen produzieren.
Unabhängig davon, für welchen Arbeitgeber Du Dich entschieden, ist die Wahrscheinlichkeit jedoch hoch, dass Du hauptsächlich ausser Haus tätig sein wirst. Die Aufträge, um die Du Dich kümmerst, werden in Deinem Unternehmen meist lediglich vorbereitet, wenn es zum Beispiel darum geht, einen Zeitplan zu erstellen oder ein bestimmtes Teil zu bauen. In diesem Zusammenhang solltest Du Dir darüber bewusst sein, dass es definitiv auch „Schlecht-Wettertage“ geben wird, an denen Du, zum Beispiel an Schienen, unter freiem Himmel arbeiten wirst.
Was verdient ein Elektromonteur?
Das Gehalt eines Elektromonteurs ist von verschiedenen Details abhängig. Wichtige Faktoren, die mit Hinblick auf Deinen Verdienst eine wichtige Rolle spielen, sind unter anderem Deine Erfahrungen, der Betrieb, in dem Du arbeitest, Deine Betriebszugehörigkeit, eine eventuelle tarifliche Bindung und die Region.
Aber was bedeutet dies eigentlich in Zahlen? Besonders auffällig ist, dass die Gehaltsaussichten als Elektromonteur nach der Ausbildung durchaus gut sind. Du kannst nach Deiner Ausbildung mit einem Einstiegsgehalt von durchschnittlich 73.500 CHF brutto jährlich kalkulieren.
Vorausgesetzt, Du gehörst schon länger dem Betrieb, für den Du Dich entschieden hast, an, zeigst entsprechende Leistungen und übernimmst möglicherweise sogar eine Führungsposition, ist ein Gehalt von etwa 85.000 CHF brutto im Jahr keine Seltenheit.
Wissenswert: Im Kanton Uri verdienen Elektromonteure durchschnittlich am meisten!
Möchtest Du mehr verdienen? Vor allem im Bereich der Elektromontage zeigt sich immer wieder, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich noch weiter zu spezialisieren und weiterzubilden. So nutzen manche den Elektromonteur Job als Basis für eine Weiterbildung zum technischen Fachwirt. Hier gehören unter anderem kaufmännische Aufgaben zu Deinem Wirkungsbereich.
Ergänzend hierzu hast Du als Elektromonteur auch die Möglichkeit, Dein Wissen im Rahmen eines Elektrotechnik Studiums zu erweitern. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn Du planst, Dich in Zukunft selbstständig zu machen und/ oder Programmierarbeiten auszuführen.
Aufgrund der Tatsache, dass sich der Bereich der Elektromontage in regelmässigen Abständen verändert, solltest Du immer wieder einen Blick in die aktuellen Elektromonteur Stellenangebote werfen, und für Dich herauszufinden, welche Fachkräfte gerade besonders gefragt sind. Möglicherweise winkt hier eine neue Herausforderung?
Diese Voraussetzungen solltest Du mitbringen
Unabhängig davon, dass es selbstverständlich eine Begeisterung für technische Themen braucht, um eine Karriere als Elektroanlagenmonteur beziehungsweise als Elektromonteur starten zu können, müssen noch weitere Rahmenbedingungen erfüllt werden. In der Regel erwarten Unternehmen von Dir, dass Du eine Ausbildung zum Elektroniker beziehungsweise zum Energieanlagenelektroniker absolviert hast, wenn Du Dich für den Bereich der Elektromontage bewirbst.
Wenn Du in der Vergangenheit zusätzlich erste Erfahrungen im Beruf sammeln konntest, schaffst Du es ebenfalls häufig, Dich vom Rest der Mitbewerber abzuheben.
Für einen erfolgreichen Einstieg ist es ebenfalls förderlich, wenn Du dazu in der Lage bist, einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Dies bedeutet zum Beispiel, dass Du Erfahrungen mit Hinblick auf Erweiterungsmöglichkeiten von Industrieanlagen mitbringen solltest.
Aufgrund der Tatsache, dass Du als Elektromonteur ohnehin viel unterwegs sein wirst, begrüssen es die meisten Arbeitgeber, wenn Du einen Führerausweis vorweisen kannst.
Abgesehen hiervon solltest Du dazu in der Lage sein, selbstständig zu arbeiten. Vor allem in grösseren Unternehmen arbeiten viele Elektromonteure, die alle jeweils mit bestimmten Projekten betraut wurden. Und weil es so gut wie immer etwas Einarbeitungszeit braucht, um sich gezielt mit dem jeweiligen Auftrag beschäftigen zu können, ist es von Vorteil, wenn Du dazu in der Lage bist, alle nötigen Aufgaben selbst auszuführen.
Letztendlich sind die Voraussetzungen, die Du mitbringen solltest, wenn Du Dich für eine Anstellung als Elektromonteur interessierst, natürlich auch von Deinem potenziellen Arbeitgeber abhängig. Je nach Betrieb könnte es somit sein, dass Kenntnisse in Bereichen, wie zum Beispiel Pneumatik oder Hydraulik, erwartet werden. Doch unabhängig davon, ob Du Dich direkt nach Deiner Ausbildung auf der Suche nach einer Anstellung befindest oder schon jahrelang Erfahrung im Bereich der Elektromontage sammeln konntest: So gut wie jeder Arbeitgeber erwartet von Dir, dass Du dazu bereit bist, Dich weiterzubilden und zum Beispiel an Schulungen und ähnlichen Angeboten teilzunehmen.