Wer sich heute mit der Zukunft der Arbeit auseinandersetzt, kommt am Thema KI nicht mehr vorbei. Obwohl sich Berufsbilder und Co. ohnehin kontinuierlich verändern, sehen viele gerade in der Künstlichen Intelligenz eine Art Einschnitt. Doch handelt es sich bei KI in der Arbeitswelt um einen Fluch oder um einen Segen? Kostet die Künstliche Intelligenz Arbeitsplätze oder schafft sie vielleicht sogar neue?
Fest steht, dass es langfristig wichtig wird, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen – allein schon deswegen, weil es sinnvoll ist, vorbereitet zu sein. Wenn Du wissen möchtest, wo KI aktuell bereits eingesetzt wird und ob Dein Beruf eventuell zu denen gehört, die aktuell als gefährdet gelten, solltest Du weiterlesen.
Wo wird KI in der Arbeitswelt heute schon benutzt?
Möglicherweise kommt es Dir anders vor, weil es heutzutage etliche Berichte gibt, die sich mit dem Thema „Künstliche Intelligenz in der Zukunft“ auseinandersetzen, aber: KI ist in Unternehmen (bisher noch) weniger verbreitet, als viele annehmen würden. Somit erklärt es sich von selbst, dass der Einfluss, den KI auf Arbeitsplätze hat, ebenfalls noch überschaubar ist.
Dementsprechend kannst Du im ersten Schritt aufatmen. Denn: Künstliche Intelligenz wird die Arbeitswelt nicht von jetzt auf gleich verändern. Das bedeutet, dass es in den meisten Fällen möglich sein, wird, sich langsam an das Thema zu gewöhnen und sich anzupassen.
Die Gründe, warum einige Unternehmen zögern, KI zu implementieren und zu nutzen, sind vielseitig. Auf der einen Seite sind mit den entsprechenden Techniken viele Möglichkeiten verbunden. Andererseits kostet es Geld, individuell angepasste Systeme zu entwickeln. In den meisten Fällen kommen die einschlägigen Lösungen im Rahmen unterschiedlicher Automatisierungen zum Tragen. Typische Beispiele für Einsatzbereiche sind unter anderem:
- Datenanalysen
- Fertigungsarbeiten
- Materialmanagement
- Werbung
- Sales
- Kundensupport.
Du siehst: KI ist in der Arbeitswelt vertreten. Aber längst nicht so, wie es verschiedene Berichte erscheinen lassen. Hierbei gilt es, die (durchaus vorhandenen) Möglichkeiten von den tatsächlichen Einsatzbereichen abzugrenzen.
Diese Berufe sind gefährdet: So wird KI die Zukunft verändern
Dass KI Arbeitsplätze beeinflussen wird, steht für viele Experten fest. Aber gibt es eigentlich Berufe, bei denen man sich auf besonders tiefgreifende Veränderungen gefasst machen sollte? Vorweg: Sicherlich wäre es falsch, in Künstlicher Intelligenz ausschliesslich das Negative zu sehen.
Die Technik ist definitiv auch dazu in der Lage, Abläufe zu vereinfachen und Jobs komfortabler zu machen. Andererseits ist mit Künstlicher Intelligenz natürlich eine gewisse Gefahr verbunden. Vor allem für diejenigen, die den berühmten Anschluss verpassen, das Thema unterschätzen oder schlicht keine Lust haben, sich mit KI auseinanderzusetzen. Sie könnten langfristig das Nachsehen haben. Laut der Meinung einiger Experten ist jedoch nicht davon auszugehen, dass KI für eine Massenarbeitslosigkeit sorgen wird.
Dennoch wurde vor Kurzem eine Liste an Berufen veröffentlicht, die sich auf tiefgreifende Veränderungen einstellen sollten. Hierzu gehören unter anderem:
- Metzger
Diese Berufsgruppe führt Tätigkeiten aus, die zu knapp 80 Prozent von Robotern übernommen werden könnten.
- Physiker
Auch hier zeigt sich, dass Maschinen durchaus dazu in der Lage sind, einschlägige Aufgaben und Berechnungen zu übernehmen.
- Models
Schon jetzt zeigt sich, dass es manchmal schwerfällt, KI generierte Bilder von „echten Bildern“ zu unterscheiden. Die Frage „Braucht es in Zukunft Models, wenn Gesichter und Körper einfach am PC generiert werden können?“ ist dementsprechend legitim.
- Taxifahrer und Chauffeure
Beim autonomen Fahren handelt es sich um mehr als nur einen Trend. Somit könnte es in Zukunft ganz normal sein, in ein Taxi ohne menschlichen Fahrer einzusteigen.
- Journalisten und Schriftsteller
Viele führende Hersteller von KI zeigen immer wieder auf, dass ihre Produkte dazu in der Lage sind, Geschichten, News und Gedichte zu schreiben. Ein Kritikpunkt, der oft angebracht wird, ist, dass es den Endergebnissen an der emotionalen Note fehlt.
Welche Berufe noch gefährdet sind, lässt sich schwer sagen. Sicherlich ist der individuelle Gefährdungsgrad von den kommenden Entwicklungen, aber auch von der persönlichen Einschätzung und der Bereitschaft, sich fortzubilden, abhängig.
Fest steht: KI wird den Arbeitsmarkt beeinflussen. In manchen Bereichen mehr, in anderen weniger. Wenn Du sicherstellen möchtest, dass Du alle nötigen Vorkehrungen triffst, solltest Du Dich in jedem Fall up to date halten und die jeweiligen Entwicklungen in der Branche, in der Du tätig bist, genau verfolgen.
Wird KI einen positiven oder negativen Einfluss auf die Arbeitswelt haben?
Leider lässt sich – zumindest zum aktuellen Zeitpunkt – noch nicht vorhersagen, ob KI einen positiven oder einen negativen Einfluss auf die Arbeitswelt haben wird. Wenn Du Dich mit aktuellen Studien und Umfragen zum Thema auseinandersetzt, erkennst Du wahrscheinlich, dass das Bild bei Weitem nicht so trüb gezeichnet werden muss, wie vor einigen Monaten angenommen.
Heute kristallisiert sich immer mehr heraus, dass mit Künstlicher Intelligenz durchaus Vorteile verbunden sein können. Zudem ist es nicht möglich, pauschal über alle Branchen und Berufsgruppen von „durchweg positiven“ oder „durchweg negativen“ Auswirkungen zu sprechen. Immerhin ist es auch vom Umfang der genutzten Technologien abhängig, welche Arbeitsplätze gegebenenfalls in ihrer jetzigen Form gefährdet sind und welche nicht.
Wichtig wird es in jedem Fall, das Thema „KI“ sensibel und aufmerksam zu behandeln. Neben all den Vorteilen sind mit den neuen Techniken unter anderem Risiken verbunden. Und möglicherweise braucht es einfach ein wenig Eingewöhnungszeit, um zu erkennen, wie maximal von nicht-menschlicher Intelligenz profitiert werden kann.
Du möchtest den Herausforderungen, die mit diesem Bereich verbunden sind, möglichst gut vorbereitet begegnen? Dann solltest Du Dich sowohl als Arbeitnehmer als auch als Mitglied der Gesellschaft darauf einstellen, dass sich das Leben verändern wird. Aber… tut es das nicht immer?