Kanton Graubünden
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Beschreibung
Graubünden
- der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz - ist wirtschaftlich, kulturell und politisch vielfältig. Die romanische Sprache und Kultur sind ein wesentlicher Teil der Bündner Eigenart. Graubünden ist aber auch ein Kanton der landschaftlichen Schönheiten und der touristischen Attraktionen.
«Eine eigne Schweiz in der Schweiz» sei Graubünden, stellte der Schriftsteller und Politiker Heinrich Zschokke in der Mitte des 19. Jahrhunderts treffend fest. Graubünden ist flächenmässig zwar der grösste, mit 200 100 Einwohnerinnen und Einwohnern zugleich aber auch der am dünnsten besiedelte Kanton. In der Hauptstadt Chur, der ältesten Stadt der Schweiz, leben 39 609 Personen.
Natur pur
Graubünden heisst nicht nur kulturelle und sprachliche Vielfalt, sondern auch Natur pur: 615 Seen, über 937 Berggipfel und 150 Täler. Graubünden ist ein typisches Gebirgs- und Hochland. 38 Prozent der Bewohner Graubündens leben in Höhenlagen über 1000 Meter. Der höchste Berg ist der Piz Bernina mit 4049 m ü. M., und der tiefste Punkt ist die Kantonsgrenze zum Tessin mit 279 Metern.
Attraktiver Wirtschaftsstandort
In Graubünden arbeitet heute die Mehrheit der Beschäftigten im Dienstleistungssektor. Mässige Steuerbelastung, fachlich bestens geschultes Personal, eine hohe Arbeitsproduktivität und eine feinmaschige Infrastruktur bieten nicht nur international tätigen Unternehmen, sondern gerade auch kleineren und mittleren Betrieben Standortvorteile. Innovativ sind die Bündner Bergbauern. Circa 59 Prozent der Betriebe werden biologisch geführt. Die Bündner Bauern pflegen die Landschaft quer durch den Alpenbogen. Von den Trauben und Kastanien im Süden über die höchsten Alpen und Steilhänge bis ins Churer Rheintal, wo alle Ackerfrüchte wachsen und sich zahlreiche Weinberge befinden. Der Bündner Bauer ist in der Regel ein Bergbauer. Nur neun Prozent der 2215 Landwirtschaftsbetriebe liegen in der Talzone, alle übrigen im Berggebiet.