Wohnheim Lerchenhof
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Über uns
Das Wohnheim Lerchenhof befindet sich in der Gemeinde Homburg im Thurgau, zwischen Frauenfeld und Steckborn. Es verfügt über einen grossen Umschwung und bietet 16 seh- und mehrfachbehinderten Erwachsenen ab 18 Jahren ein Zuhause. Zusätzlich bieten wir zwei Tagesstrukturplätze für Externe an. Tagsüber werden die Bewohnerinnen und Bewohner entsprechend ihren Ressourcen in Gruppen oder Einzelbetreuung beschäftigt und gefördert. Unser Ziel ist, dass sie trotz ihrer Behinderung ein möglichst selbständiges Leben führen können. Die dafür notwendigen Fähigkeiten lernen sie, indem sie Aufgaben im Haushalt übernehmen, in der Werkstatt und im Garten arbeiten und bei der Betreuung unserer Tiere mithelfen. Wir haben vier bis fünf Schafe und bis zu fünfzehn Hühner, die liebevoll versorgt werden müssen. Daneben bieten wir verschiedene Therapiemöglichkeiten und ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm mit je einem Ferienlager im Frühjahr und im Sommer.
Mission & Werte
1. Normalisierungsprinzip
Das Wohnheim verfolgt das Ziel, den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Leben so normal wie möglich zu ermöglichen. Dies bedeutet, ihnen Zugang zu allen Bereichen des Lebens zu verschaffen und sie zu befähigen, trotz ihrer Behinderungen ein möglichst selbstständiges Leben zu führen. Sie sollen in einer Atmosphäre leben, in der sie sich wohl und geborgen fühlen.
2. Individuelle Förderung
Die Bewohnerinnen und Bewohner werden entsprechend ihren Fähigkeiten in Gruppen oder Einzelbetreuung beschäftigt und gefördert. Das Ziel ist, dass sie die notwendigen Fähigkeiten erlernen, um ein möglichst selbstständiges Leben führen zu können. Sie übernehmen Aufgaben im Haushalt, arbeiten in der Werkstatt und im Garten und helfen bei der Betreuung der Tiere.
3. Inklusion und Teilhabe
Das Wohnheim legt großen Wert auf die Inklusion der Bewohnerinnen und Bewohner in die Gesellschaft. Sie sollen aktiv am Leben teilnehmen können und ihre Wünsche einbringen dürfen. Dies fördert ihre soziale Teilhabe und stärkt ihr Selbstbewusstsein.
Das Wohnheim schafft eine Umgebung, in der sich die Bewohnerinnen und Bewohner sicher und geborgen fühlen können. Die Einrichtung ist sehbehindertengerecht und rollstuhlgängig, und es wird auf eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre geachtet.
Geschichte
Die Stiftung Lerchenhof wurde 1971 von Willy und Heidi Friedli mit dem Ziel gegründet, ein heilpädagogisches Wohnheim für Menschen mit Mehrfachbehinderungen zu etablieren. 1980 wurde das Wohnheim in Homburg im Kanton Thurgau eröffnet. Im Jahr 1984 trat der Zürcher Elternverein für blinde und sehbehinderte Kinder in den Stiftungsrat ein. Das Gebäude wurde im Laufe der Zeit baulich erweitert und 2008 nach einem Dachstockbrand umfassend renoviert.
Heute bietet das Wohnheim 16 seh- und mehrfachbehinderten Erwachsenen ein Zuhause und stellt zusätzlich zwei Tagesstrukturplätze für Externe zur Verfügung. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden entsprechend ihrer Fähigkeiten beschäftigt und gefördert, mit dem Ziel, ein möglichst selbstständiges Leben zu führen. Das Wohnheim legt großen Wert auf eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre, die den Bedürfnissen der Bewohner gerecht wird.
Für detailliertere Informationen zur Geschichte und Entwicklung des Wohnheims empfiehlt es sich, die offiziellen Jahresberichte der Stiftung Lerchenhof zu konsultieren. Diese sind auf der Website der Stiftung verfügbar.
Karrierechancen
Das Team des Wohnheims Lerchenhof besteht aus rund 50 Mitarbeitenden aus verschiedenen Berufsgruppen, viele in Teilzeit. Neben fachspezifischen Weiterbildungen werden alle Mitarbeitenden gezielt für die speziellen Bedürfnisse von Personen mit Sehbehinderungen geschult.