Diese Skills werden in Zukunft in IT Jobs gefragt sein

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    Skills für die Zukunft 810x 450px

    Die Arbeitswelt der Zukunft ist immer mehr von digitalen Abläufen geprägt. Dementsprechend wandeln sich Arbeitswerkzeuge wie Maschinen und die Software, die wir nutzen, aber auch Berufsbilder und Anforderungsprofile. In nahezu allen Branchen und Jobs in der Schweiz wird der Umgang mit digitalen Technologien immer wichtiger. Der folgende Artikel verrät, welche IT Jobs in der digitalen Arbeitswelt besonders gefragt sind. Zudem wird erklärt mit welchen Skills Sie sich bei der Tech-Jobsuche einen Branchen-Vorteil verschaffen können.

    Unverzichtbare Skills für die Zukunft der Arbeit

    Die mit der Digitalisierung einhergehenden neuen Arbeitsformen stellen Unternehmen vor Herausforderungen beim Recruiting sowie bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. It Jobs – vor allem in den transformativen Technologien wie Blockchain oder künstliche Intelligenz – sind immer gefragter. Jedoch ist die Besetzung der betreffenden Stellen vielerorts ein echtes Problem. Gleichzeitig verändern sich die Tätigkeitsanforderungen für einen Grossteil aller Mitarbeiter. Auch die nicht im IT-Bereich tätigen Mitarbeiter benötigen deshalb eine Reihe digitaler und nicht-digitaler Schlüsselkompetenzen.

    Die Kompetenzen, die in den kommenden Jahren branchenübergreifend an Bedeutung gewinnen werden, lassen sich in drei Kategorien einteilen: digitale Schlüsselkompetenzen, klassische beziehungsweise nicht-digitale Kompetenzen und spezielle technologische Kompetenzen. Die Fähigkeiten der ersten beiden Kategorien sind für jeden Arbeitnehmer relevant, der sich auf den Wandel von der analogen zur digitalen Arbeitswelt vorbereiten möchte. Die dritte Kategorie betrifft vor allem Personen, die in einem IT Job tätig sind. Um die Chancen der Digitalisierung für sich zu nutzen. Sollten die IT Experten jedoch nicht nur über spezialisierte technologische Fähigkeiten verfügen, sondern auch fit in den nicht-digitalen Kompetenzen werden.

    Digitale Schlüsselkompetenzen

    In einer immer stärker von der Digitalisierung geprägten Arbeitswelt benötigen alle Arbeitnehmer ein verändertes Set an digitalen Schlüsselqualifikationen. Hierzu gehören insbesondere:

    – digitales Lernen / digitale Wissenserschliessung (Digital Learning)

    – informierter Umgang mit Daten im Internet (Digital Literacy)

    – digitale Interaktion / Fähigkeit zum kollaborativen Arbeiten

    Diese Fähigkeiten sind die Grundvoraussetzung, um in der digital geprägten Welt kooperativ arbeiten und wirkungsvoll interagieren zu können.

    Nicht-digitale Kompetenzen

    Zu den klassischen, nicht-digitalen Fähigkeiten gehören Soft Skills und persönliche Eigenschaften – also Kompetenzen, deren Relevanz aus Unternehmenssicht im Arbeitsleben zunehmen wird. Bewerber, die diese Skills mitbringen, sind in der Lage, komplexe Probleme besser zu lösen, und können sich besser an neue Situationen anpassen. Insbesondere an Stellen, an denen keine vorgefertigte Prozesskette zur Verfügung steht, ist es von Vorteil, lösungsorientiert denken und handeln zu können.

    – Kreativität (Ideen und Innovationen)

    – Adaptionsfähigkeit

    – Problemlösungskompetenz

    – Durchhaltevermögen

    – Eigeninitiative und unternehmerisches Handeln

    – Agilität (Methoden für agiles Projektmanagement)

    Agile Arbeitsweisen wie die Projektorganisation mit Methoden wie Scrum oder Kanban sind äusserst gefragt. Unternehmen suchen zunehmend nach Mitarbeitern, die agile Arbeitsweisen bereits beherrschen und beispielsweise Qualifizierungen wie den Scrum-Master mitbringen.

    Technologische Kompetenzen (IT Jobs)

    Um transformative Technologien weiterzuentwickeln und zu gestalten, benötigt man neuestes informationstechnologisches Fachwissen und sollte es praktisch anwenden können. Relevant sind neben etablierten Technologien wie dem Internet Qualifikationen für neue Arbeitsfelder wie die Blockchain-Entwicklung. Ein immer weiter wachsender Bereich ist die Big-Data-Analyse sowie die Entwicklung künstlicher Intelligenz.

    IT-Fachkräfte sollten, abhängig von dem Bereich, in dem sie tätig sein wollen, folgende Skills mitbringen:

    – Komplexe Datenanalyse: Untersuchung grosser Datenmengen mit analytischen Methoden, um Informationen zu gewinnen

    – Webentwicklung: Entwickeln physischer Komponenten für Hardware-Software-Systeme, beispielsweise Roboter

    – Nutzerzentriertes Design (UX): Entwerfen von Produkten mit optimierter Funktionalität, intuitiver Anwendbarkeit und attraktiver Nutzererfahrung

    – Tech-Translation: Übersetzung zwischen IT-Experten und Nichtfachleuten

    – Entwicklung von Blockchain-Technologie: Aufbau dezentraler Datenbanken mithilfe der Blockchain-Technologie

    – Vernetzte IT-Systeme: Aufsetzen, Verwalten und Weiterentwickeln komplexer IT-Infrastruktur

    – Entwickeln von Robotern / Smart Hardware, also physischer Komponenten für Hardware-Software-Systeme

    Vorteile neuer Kompetenzen bei der Stellensuche

    Nicht nur für Webentwickler, sondern für alle Arbeitnehmer in modernen Unternehmen ist die Zukunft der Arbeit vom Umgang mit Daten geprägt. Fähigkeiten im Bereich Datenanalyse sowie grundlegende Kenntnisse in den Programmiersprachen und in der Bearbeitung von Web-Anwendungen können die beruflichen Chancen also in vielen Bereichen verbessern, nicht nur in der IT. Immer mehr Stellenanzeigen listen Webentwicklung als gewünschte Fähigkeit auf, selbst wenn es sich gar nicht um eine Position als Webentwickler handelt. Auch in Zukunft werden solche Kompetenzen also branchenübergreifend gefragt sein.

    Auch der Skill Tech-Translation boomt. Die Fähigkeit, technische Sachverhalte verständlich zu erklären, wird immer wichtiger. Zum Beispiel wenn es darum geht, mit KPIs (Key Performance Indicators) und anderen Daten umzugehen. Diese Kompetenz ist also nicht mehr nur für Techniker und Datenanalysten interessant, sondern für jeden Arbeitnehmer, der mit Hard- und Software arbeitet. Gerade für den Austausch zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen. Beispielsweise im Rahmen einer Projektzusammenarbeit, sollten insbesondere Projektleiter in der Lage sein, auch die technischen Aspekte ihres Arbeitsbereichs zu vermitteln.

    Diese Skills sind von Vorteil

    Je weiter man die eigenen digitalen Fähigkeiten ausbaut, desto besser sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft. Attraktiv wird man als Bewerber für Arbeitgeber durch eine Mischung aus fachlicher Expertise, methodischem Know-how und relevanten Soft Skills. Unternehmen stellen gerne Personen ein, die bereits digitale Kompetenzen mitbringen, da ansonsten zeit- und kostenaufwendige Schulungen anfallen. Wer digitale Fähigkeiten in den Lebenslauf schreiben kann, beweist potenziellen Arbeitgebern, dass er gewillt ist, sich auf die digitale Arbeitswelt einzustellen. Zu den damit verbundenen Vorteilen gehören folgende:

    Differenzierung von Mitbewerbern: Wer besondere Kompetenzen und den Erwerb von Schlüsselqualifikationen nachweisen kann, hebt sich von den vielen anderen Bewerbungen ab.

    Zeigen von Verantwortungs- und Veränderungsbereitschaft: Arbeitgeber bevorzugen Bewerber, die die Bereitschaft zeigen, verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen. indem sie in sich selbst und ihre fachliche sowie persönliche Weiterentwicklung investieren. Als Arbeitnehmer überzeugt man also nicht nur durch das Beherrschen bestimmter Fähigkeiten, sondern auch durch die Bereitschaft, sich diese anzueignen.

    Fazit

    Weiterentwickeln statt stehenbleiben – das ist auch für Jobs in der Schweiz das Credo der modernen Arbeitswelt. Es betrifft neben der Verbesserung der Arbeitswerkzeuge auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Arbeitskräfte. Arbeiten bedeutet heute nicht mehr nur, bestimmte Aufgaben auszuführen, sondern stetig in sich und die eigenen Fähigkeiten zu investieren. Die neuen Arbeitsformen bieten viele Chancen, die eigenen beruflichen Ziele zu erreichen – diese müssen Arbeitnehmer aber auch selbstständig ergreifen. Während IT-Experten der Erwerb spezifischer technologischer Skills zu gute kommt, profitieren nahezu alle Arbeitnehmer von den beschriebenen digitalen Grundkompetenzen.

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