Lobby AG
Beschreibung
Lobby AG ist ein Schweizer Software- und KI-Unternehmen mit Sitz in Zürich, das Buchungsprozesse in der Reise- und Hotelbranche automatisiert.
Die Plattform der Lobby AG verarbeitet Gruppen- und B2B-Anfragen, die per E-Mail eintreffen: Sie liest die Anfrage, erkennt Anforderungen in über hundert Sprachen, prüft Verfügbarkeiten, wendet die Preislogik an und erstellt ein versandfertiges Angebot.
Kunden entscheiden selbst zwischen vollständiger Automatisierung und einem Human-in-the-Loop-Modell, bei dem Mitarbeitende jedes Angebot vor dem Versand prüfen und freigeben. Technisch setzt Lobby nicht auf ein isoliertes Zusatzwerkzeug, sondern auf Integration: Die Software verbindet sich mit Gmail und Outlook sowie mit bestehenden Property-Management-Systemen und fügt sich in Abläufe ein, die im Betrieb bereits etabliert sind. Zu den Kundensegmenten zählen Hotels und Hotelgruppen, der MICE-Bereich mit Meetings, Incentives, Kongressen und Messen sowie Anbieter von Erlebnissen und Attraktionen; die Ausweitung auf Kreuzfahrten und Airlines ist eingeleitet.
Das Unternehmen wurde 2025 als Aktiengesellschaft im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen und arbeitet als Travel-Tech-Startup im Wirtschaftsraum Zürich mit einem kleinen, international besetzten Team. Mit einer Finanzierungsrunde des Schweizer Venture-Capital-Gebers Founderful über USD 2.2 Millionen sind die Mittel gesichert, um über die Hotellerie hinaus in weitere Segmente der Reiseindustrie zu wachsen.
Die Marktposition ist die eines fokussierten Spezialisten: Gruppenbuchungen gelten als komplexestes und personalintensivstes Segment im Reisevertrieb und sind technologisch bis heute kaum erschlossen.
Über uns
Wir bauen KI-Agenten für die Reise- und Hotelbranche, damit Mitarbeitende klüger arbeiten können und nicht härter. Unser Antrieb kommt aus der Praxis: Gruppen- und Geschäftsanfragen landen als unstrukturierte E-Mails im Postfach, und Reservations- und Sales-Teams verbringen Stunden damit, Angaben zu entschlüsseln, Verfügbarkeiten zu prüfen und Angebote von Hand zusammenzustellen.
Genau diese Arbeit nehmen wir ihnen ab – nicht, um Menschen zu ersetzen, sondern um ihnen den Teil zurückzugeben, der Können verlangt: Beratung, Verhandlung, Gastfreundschaft.
Deshalb haben wir uns bewusst für den schwierigsten Teil des Reisevertriebs entschieden statt für die einfache Oberflächenautomatisierung. Wir vereinfachen die Komplexität von Gruppenbuchungen nicht weg, sondern arbeiten in ihr: über Systemgrenzen hinweg, mit einem Freigabeschritt für die Mitarbeitenden, wo Kontrolle nötig ist. Unser Gründungsteam kennt beide Welten, den operativen Alltag in der Hotellerie und die Softwareentwicklung.
Diese Doppelperspektive prägt jede Entscheidung, die wir am Produkt treffen.
Mission & Werte
Vertrauen entsteht bei uns über Kontrolle, die wir nicht wegnehmen: Wir geben Kunden die Wahl, ob die Plattform vollautomatisch antwortet oder ob ein Mensch jedes Angebot freigibt.
Was für unser Produkt gilt, gilt auch im Team – wir treffen Entscheidungen transparent und lassen Menschen die Verantwortung für ihren Bereich. Nähe zur Praxis ist die zweite Konstante. Wir entwickeln nicht am Schreibtisch vorbei, sondern richten uns nach dem, was Reservations- und Sales-Teams tatsächlich den Tag kostet, und messen unseren Erfolg an ihrer gewonnenen Zeit.
Pragmatismus bedeutet für uns, uns in bestehende Systeme einzufügen statt neue Sonderwege zu verlangen: Wer bei uns arbeitet, baut Lösungen, die am Montagmorgen im Betrieb funktionieren müssen. Und weil wir ein kleines Team in einem grossen Markt sind, zählt Eigeninitiative mehr als Hierarchie. Wer eine gute Idee hat, bringt sie ein, setzt sie um und trägt sie bis zum Kunden – kurze Wege sind bei uns kein Versprechen, sondern die einzige Arbeitsweise, die funktioniert.
Geschichte
Die Geschichte von Lobby beginnt 2025 in Zürich, mit drei Gründern und einem Problem, das die Reisebranche seit Jahrzehnten von Hand löst. Romy Abbrederis, aufgewachsen im Umfeld der Hotellerie und später als Software Engineer in der Gaming- und Bankenbranche tätig, gründete das Unternehmen gemeinsam mit Alex Mugrauer als Chief Product Officer und Muhammad Abdullah als Chief Technical Officer.
Im Februar 2025 wurde die Lobby AG im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Der Fokus lag zunächst auf der Hotellerie: E-Mail-Anfragen für Gruppenbuchungen in verbindliche Angebote verwandeln, in Sekunden statt Stunden, direkt angebunden an Postfächer und Property-Management-Systeme.
Aus den ersten Kundenprojekten wurde eine Plattform, die den gesamten Lebenszyklus einer Gruppenanfrage abdeckt – von der Auslegung der Anfrage über das Angebot bis zu Nachfassen und Buchung. 2026 folgte der nächste Schritt:
Mit einer Finanzierungsrunde über USD 2.2 Millionen durch den Zürcher Venture-Capital-Geber Founderful und Pascal Mathis im Verwaltungsrat öffnete sich das Unternehmen über die Hotellerie hinaus – in Richtung MICE, Attraktionen, Kreuzfahrten und Airlines. Lobby ist jung, wächst aus Zürich heraus und baut das Team dafür gerade auf.
Karrierechancen
Lobby AG in Zürich baut das Team aus und sucht Fachkräfte, die eine KI-Plattform von der frühen Phase an mitentwickeln wollen. Gesucht sind Profile wie Software Engineer und Full-Stack Engineer, AI Engineer beziehungsweise Machine Learning Engineer, Backend- und Integration Engineer für API- und PMS-Anbindungen, Product Designer sowie Rollen an der Kundenfront: Customer Success Manager, Solutions Engineer und Account Executive mit Bezug zur Hotellerie oder Reisebranche.
Technologisch arbeiten Sie an LLM-basierten KI-Agenten, an E-Mail-Integrationen über Gmail und Outlook, an Schnittstellen zu Property-Management-Systemen und an Automatisierungslogik, die mehrsprachige, unstrukturierte Anfragen in korrekte Angebote überführt. Das ist anspruchsvolle Produktarbeit an echten Kundensystemen, kein Prototypenbau. In einem Startup dieser Grösse ist der Aufstieg keine Frage von Dienstjahren:
Wer ein Thema übernimmt, führt es – ob als technische Verantwortung für einen Plattformbereich oder als Aufbau eines Kundensegments. Weiterbildung passiert nahe an der Arbeit, über Konferenzen und Branchenanlässe der Travel-Tech-Szene, über den Austausch mit dem Investorennetzwerk und über Aufgaben, die etwas grösser sind als die eigene Erfahrung.
Die Arbeitskultur ist direkt, englischsprachig geprägt und auf Eigenverantwortung gebaut: kurze Entscheidungswege, viel Kundenkontakt, sichtbarer Beitrag. Wer in Zürich in der Schnittmenge von künstlicher Intelligenz, SaaS und Reisebranche arbeiten will, findet hier einen Platz mit Gestaltungsspielraum.