Christ & Gantenbein AG
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Beschreibung
Christ & Gantenbein ist ein internationales Büro, das sich dem weiten Feld der Architektur widmet. Das 1998 von Emanuel Christ und Christoph Gantenbein gegründete Büro mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, beschäftigt ein Team von 100 Architekten aus 20 Ländern. Zu den bekanntesten abgeschlossenen Projekten des Büros gehören die Erweiterung und Umgestaltung des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich und die Erweiterung des Kunstmuseums Basel, beides kulturelle Wahrzeichen mit globaler Ausstrahlung. 2020 stellte das Büro das multifunktionale Lindt Home of Chocolate fertig, einen monumentalen und dennoch vielseitigen Raum für Lindt & Sprüngli in Zürich. Darüber hinaus arbeitet C&G an einer Vielzahl von Projekten in ganz Europa. Dazu gehören ein sozialer Wohnungsbau in Paris, ein vielseitiges Bürogebäude für Roche in Deutschland, die Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums in Köln, ein Wohn- und Bürogebäude im historischen Zentrum von Hamburg, ein neues Labor- und Bürogebäude in St. Gallen und zuletzt der Erweiterungsbau für das MACBA in Barcelona. Das Projekt des Universitätsspitals Zürich, das sich derzeit in der Entwicklung befindet, wird einen ganzen Stadtteil der bevölkerungsreichsten Stadt der Schweiz umgestalten und dem Gesundheitswesen und der medizinischen Forschung ein neues Zuhause geben, das seinesgleichen sucht, und unterstreicht die Vielfalt der Dimensionen und Programme, in denen das Büro tätig ist. Neben dem Deezen Architect of the Year Award 2018 für ihr "umfangreiches Werk und ausgereiftes Portfolio" sind weitere Auszeichnungen der Wieneberger Brick Award 2018, der Design Miami/Panerai Visionary Award 2017, der best architect 18 - Gold Prize (2017), der Essence Award - Gold Prize 2016 und der Red Dot Award "Best of the Best" (2016).Praxis und Forschung sind in der Arbeit von Christ & Gantenbein eng miteinander verwoben, was sich auch in der kontinuierlichen akademischen Lehre von Emanuel Christ und Christoph Gantenbein widerspiegelt. Seit 2018 sind sie ordentliche Professoren für Architektur und Design an der ETH Zürich und wurden 2021 zu Kenzo Tange Design Critics in Architecture an der Harvard GSD ernannt. Zuvor unterrichteten sie am ETH Studio Basel (2000-2005), an der Accademia di Architettura in Mendrisio (2004, 2006, 2009), an der Oslo School of Architecture and Design (2008), an der ETH Zürich (2010-2015) sowie an der Harvard GSD (2015 - 2017).Publikationen: Pictures from Italy (2011), Christ & Gantenbein; Around the Corner (2012); Typology: Hong Kong, Rome, New York, Buenos Aires, Zürich (2012) und Typology: Paris, Delhi, São Paulo, Athen (2015). Ihre Arbeiten werden auch in Monografien wie a+u und 2G vorgestellt. Im Frühjahr 2019 präsentierten Christ & Gantenbein mit "The Last Act of Design" die erste monografische Ausstellung ihrer ikonischsten Gebäude in Japan. Im selben Jahr beteiligte sich das Büro an "The Poetics of Reason" auf der 5. Ausgabe der Lissabonner Architektur-Triennale. 2017 wurde das Büro eingeladen, einen Beitrag zur Architekturbiennale in Chicago zu leisten, während es im Jahr zuvor an der 15. Biennale von Venedig "Reporting from the Front" teilnahm. Im Mai 2021 präsentierte Usbekistan seinen ersten nationalen Pavillon auf der 17. Internationalen Architekturbiennale mit dem Titel "MAHALLA: Urban Rural Living", kuratiert von Christ & Gantenbein.