SAKK Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung
Beschreibung
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (www.sakk.ch) ist das Krebsforschungsnetzwerk der Schweiz und beschäftigt ca. 70 Mitarbeitende am SAKK Ko-ordinationszentrum. Gemäss unserer Vision „We bring progress to cancer care“ führen wir seit 1965 als Non-Profit-Organisation klinische Studien in der Onkologie durch.
Bei Fragen der klinischen Krebsforschung sind wir primäre Ansprechpartnerin und Kompetenzstelle für Behörden, Verbände und pharmazeutische Unternehmen in der Schweiz.
Die SAKK koordiniert jährlich rund 100 klinische Studien, in denen die Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer Krebstherapien untersucht und bestehende Krebsbehandlungen weiterentwickelt werden. Unsere klinischen Studien sind nicht durch kommerzielle Interessen geprägt; die bestmögliche Behandlung der Patientinnen und Patienten ist unser Gewinn. Jedes Jahr werden an unseren Zentren etwa 1'500 erwachsene Personen im Rahmen von Studien behandelt und erhalten so die zurzeit bestmögliche Therapie.
Auf unseren Studienseiten erhalten Sie entsprechend Informationen zu allen Studien, die momentan an unseren Zentren durchgeführt werden und für die Patienten rekrutiert werden.
Unser Ziel
Wir verfolgen das Ziel, bestehende Krebsbehandlungen weiter zu entwickeln und zu verbessern. In klinischen Studien prüfen wir neue Therapien auf ihre Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse haben direkten Einfluss auf den Behandlungsalltag und kommen somit unmittelbar den Patientinnen und Patienten zugute.
Wir umfassen ein nationales Netzwerk an Spitälern und arbeiten auch mit ausländischen Spitälern und Studiengruppen zusammen. Gerade in der onkologischen Forschungsgemeinschaft in Europa sind wir gut vernetzt: wir führen regelmässig klinische Studien in Kooperation mit ausländischen Studiengruppen durch und übernehmen dabei die Vertretung des ausländischen Sponsors in der Schweiz; gleichzeitig beteiligen sich ausländische Studiengruppen oder einzelne Spitäler im Ausland an SAKK Studien.
Mehr als Forschung
Durch uns erhalten Krebspatientinnen und -patienten in der Schweiz die Möglichkeit, im Rahmen einer klinischen Studie behandelt zu werden. Unsere Studien sind aber mehr als Forschung: Mit unserer Arbeit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung in der onkologischen Behandlung und zum Praktizieren einer evidenzbasierten Medizin.
Vision
We bring progress to cancer care
Gestützt auf eine Leistungsvereinbarung mit dem Bund führt die SAKK als akademisches, dezentrales Forschungsinstitut Studien an allen grösseren Spitälern in der Schweiz und im Ausland durch.
Wir sind eine gemeinnützige Organisation, die Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer Therapien in der Onkologie untersucht und bestehende Krebsbehandlungen weiterentwickelt. Ziel ist es, die bestmögliche Behandlung für Krebserkrankungen bei Erwachsenen zu bestimmen. Dazu führen wir als kooperative Gruppe seit 1965 von der Industrie unabhängige multizentrische klinische Studien durch.
Die Mitglieder unserer Arbeitsgemeinschaft sind Krebsbehandlungszentren, deren Vertreter, unterstützt durch das Koordinationszentrum in Bern, Studien in den häufigsten Krebsarten ausarbeiten und interdisziplinär durchführen. Bei selteneren Tumorerkrankungen arbeiten wir mit kooperativen Gruppen im Ausland zusammen. Die im SAKK Netzwerk eingebundenen Forscher pflegen einen regelmässigen wissenschaftlichen Austausch in indikations- und fachspezifischen Gruppen.
Durch ihre Vorreiterrolle ist die SAKK mit ihrem Netzwerk die primäre Ansprechpartnerin für Fragen zur klinischen Krebsforschung für Behörden, Verbände und pharmazeutische Unternehmen in der Schweiz. Wir verstehen uns als die Schweizer Dienstleistungs- und Kompetenzstelle für multizentrische Studien in der Onkologie.
Aufgaben
Unter Berücksichtigung verschiedener Therapieformen wie Chirurgie, Radiotherapie und Medikamente entwickeln wir qualitativ hochstehende klinische Studien. Dabei stellen wir uns auch Fragen zur Vorsorge, Nachsorge, Gesundheitsökonomie und Lebensqualität. Durch translationale Forschung sorgen wir dafür, dass die Ergebnisse der Untersuchungen von Krankheitsgrundlagen im Tumorgewebe eine praktische Anwendung bei der Behandlung von Patienten und Patientinnen finden.
Wir teilen die Resultate unserer Forschung professionell und offen der Öffentlichkeit und medizinischen Fachkreisen mit und bringen uns aktiv in Diskussionen um die Neugestaltung der klinischen Forschung in der Schweiz ein. Unsere Forschung wird nicht durch kommerzielle Interessen geprägt.
Wir verpflichten uns der beständigen Aus- und Fortbildung von Prüfärzten, Studienkoordinatoren und weiteren in der klinischen Forschung tätigen Personen. Zudem stellen wir unsere Erfahrungen nicht-onkologischen Forschern und Einrichtungen zur Verfügung und übernehmen die uns im nationalen Krebsbekämpfungsprogramm zugewiesenen Aufgaben.
Arbeitsweise
Wir betreiben klinische Forschung nach anerkannten ethischen Richtlinien (Declaration of Helsinki), nach den Anforderungen der guten klinischen Praxis (GCP) und unter Einhaltung der Vorgaben unserer internen Arbeitsabläufe. Zudem werden unsere Arbeitsprozesse und computergestützten Programme weiterentwickelt, um die Qualität unserer klinischen Studien stetig zu verbessern.
Unterstützung und Zusammenarbeit
Damit Forschung möglich ist, die den direkten Patientennutzen in den Vordergrund stellt, müssen Partnerschaften zwischen öffentlicher Hand, Industrie und Non-Profit Organisationen angestrebt werden. Diese strategischen Bündnisse sind eine Chance, um zukünftige Fortschritte in der Onkologie zu erzielen.