procom
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Beschreibung
Die Stiftung procom wurde 1988 von der Genossenschaft Hörgeschädigten-Elektronik gegründet. Die zunehmende Nachfrage nach Telefonvermittlung und Dolmetschdiensten und die Zusammenarbeit mit der IV machte die rechtlich unabhängige Form als Stiftung nötig.
Die Text-Vermittlung ist seit 1988 in Wald und Neuenburg in Betrieb. Ursprünglich von der IV finanziert, garantiert ab 1998 ein Artikel im Fernmeldegesetz, dass Hörgeschädigte das Telefonnetz zu gleichen Bedingungen nutzen können wie Hörende.
Seither betreibt die procom die Text-Vermittlung im Auftrage der Swisscom.
Der Dolmetschdienst wurde 2001 (Deutschschweiz und Tessin) und 2005 (Westschweiz) vom SGB-FSS (Schweiz. Gehörlosenbund) und sonos (Schweiz. Verband für Gehörlosen- und Hörgeschädigten-Organisationen) an procom übertragen.
Vermittlungsbüros in Lausanne für die Westschweiz und Tessin, und in Olten für die Deutschschweiz vermitteln mehr als hundert Gebärdensprach-DolmetscherInnen in die ganze Schweiz.
Sitz der procom ist in Olten, zentral gelegen. Dort steht ein eingespieltes Team mit moderner Infrastruktur zur Verfügung.
Vision
Die procom ist geleitet von der Überzeugung, dass gehörlose, hörgeschädigte, hörsehbehinderte oder anderweitig kommunikationsbehinderte Menschen ein uneingeschränktes Recht auf Kommunikation haben und setzt sich für dessen Durchsetzung ein.
Die Tätigkeit der procom ist darauf ausgerichtet, eine möglichst weitgehende Gleichstellung behinderter und nichtbehinderter Menschen auf dem Gebiete der Kommunikation zu erreichen und sicherzustellen.
Zweck gemäss Stiftungsurkunde
Die Stiftung bezweckt die Förderung der Kommunikationsmöglichkeiten der Hörgeschädigten, und zwar sowohl unter sich wie auch zwischen Hörgeschädigten und Hörenden.
Darunter fällt die Organisation von Telefon-Vermittlungsdiensten für Hörgeschädigte und von Dolmetschdiensten.
Die Stiftung kann neue und bestehende Projekte, die zur Lösung von Kommunikationsproblemen Behinderter beitragen, finanziell und organisatorisch unterstützen.